Vive la France!

Während in Frankfurt bereits die Forsythien in voller Blüte standen, erreichten die hr-Skifahrer nach serpentinenreicher Fahrt ihr Ziel im verschneiten Winter-Wunderland: La Rosière, auf 1848 Höhenmetern in den französischen Alpen gelegen. Hier erwarteten sie die 43. Eurovisions-Winterspiele mit Wettkämpfen in drei alpinen Disziplinen sowie mit einem Langlauf-Rennen und der traditionellen Langlauf-Staffel am letzten Tag.
An den ersten beiden Tagen gestalteten sich die Pisten- und Sichtverhältnisse aufgrund des Dauer-Schneegestöbers so schwierig, dass das Programm geändert werden musste: statt Super-G wurden der Spezial-Slalom und der Riesentorlauf vorgezogen. Erst am dritten Tag kam die Sonne zum Vorschein. Endlich zeigte sich das Skigebiet mit seinem wunderschönen Alpenpanorama vom Mont Blanc bis zum Matterhorn! Perfektes Timing für den Super-G-Lauf, der nun bei guter Sicht auf bestens präparierter Piste stattfinden konnte. Nach dem Rennen wurden auf einer Hütte am Rande der Piste die gewonnen Medaillen überreicht; auch die Hessen konnten in den Wettkämpfen einige Preise abstauben. Und es gab noch eine Überraschung: Eine Band hatte ihre Instrumente - Klarinette, Gitarren und sogar einen Kontrabass - zur Piste gebracht und unterhielt die Skifahrer mit schwungvollen Klezmer-Klängen. Die Musiker begleiteten fortan die Wettkämpfe und Abendveranstaltungen der Winterspiele.
So auch am Nationenabend, an dem die 150 Teilnehmer aus acht Ländern sich gegenseitig mit den leckersten Spezialitäten ihres Landes verwöhnten: Lachs aus Norwegen, Wein aus Frankreich, Käse-Fondue aus der Schweiz ... auch der deutsche Stand mit verschiedenen Wurst-Sorten und bayrischem Bier war wie gewohnt sehr gut besucht.

Nach den Strapazen der Skirennen und einigen langen Abenden mit Musik und Tanz wurde es nun höchste Zeit für einen wettkampffreien Tag. Das Wetter blieb auch am Mittwoch sonnig, an dem die Gruppe zusammen mit Ski-Guides aus der Region zu einem Ski-Ausflug über die französisch-italienische Grenze ins benachbarte Aosta-Tal aufbrach. Dort winkten neben attraktiven schwarzen Pisten auch kulinarische Genüsse aus Bella Italia. Blieben noch die Langlauf-Events an den letzten beiden Tagen und dann nahte schon das Abschluss-Essen mit viel Musik und Tanz. An diesem letzten Abend hieß es Abschied nehmen von dem urigen Skiort La Rosière, von den Franzosen, die die Eurovisions-Winterspiel-Woche perfekt organisiert hatten und von den Teilnehmern aus Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark.

Alle freuen sich auf die nächsten Eurovisions-Winterspiele im März 2015 in Madonna di Campiglio in den italienischen Dolomiten!

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Samstag, 15. Dezember 2018 Anmelden

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